Licht und Farben



Welche Farben verbessern den Gemütszustand, wie funktioniert Lichttherapie und wie schützt man sich vor Angst - auf diese Fragen wollen wir an dieser Stelle etwas näher eingehen.

Dieser Beitrag ist in folgende drei Themen unterteilt:

Farbtherapie (geschrieben von Tabea)

Mehr über Chakrenfarben (geschrieben von nanabuc)

Rezepte bei Angst (geschrieben von Fedaykin)


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Farbtherapie

Gerade bei Symptomen wie Hoffnungslosigkeit und Depression, wo die Schulmedizin oft versagt, kann die Ursache in dem Mangel an einer bestimmten Farbe zu suchen sein.


  • Die Farbe Rot.

    Ein Rotmangel kann vorliegen, bei folgenden Symptomen:
    Schwächezustände, Energiemangel, Depressionen, Bewegungsfaulheit, Muskelerkrankung, Rheuma, Gicht, Ischias, niedriger Blutdruck.

    Spezielle Symptome der Haut:
    Blasse Hautfarbe, schlecht abheilende Unreinheiten/Akne, Allergien, stark gerötete, gereizte Haut, entzündete Pickel, geplatzte Äderchen und Besenreiser.
    Wer mehrere dieser Symptome an sich beobachtet sollte sich einmal überlegen, ob die Ursache nicht doch auf einen Mangel an Rot zurückzuführen ist. In diesem Fall sollte man vielleicht einmal versuchen, sich vermehrt mit der Farbe Rot zu umgeben.





  • Die Farbe Blau

    Merkmale für einen Bau/Indigo- Mangel sind wie folgt:
    Unruhe, Überregbarkeit, Schlaflosigkeit, Nervosität, Angstgefühle, höherer Blutdruck, Entzündungsbereitschaft und stärkere Schmerzgefühle.

    Wer nun mehrere dieser Symptome an sich feststellen kann, leidet möglicherweise an einem Blau/Indigo- Mangel und sollte vielleicht einmal versuchen sich vermehrt mit der Farbe Blau zu umgeben.


  • Die Farbe Gelb

    Symptome eines Gelb- Mangels können sein:
    Andauerndes Kältegefühl oder leichtes Frösteln, große Müdigkeit (körperlich und im Denken), Nervenschwäche, Abgespanntsein, Appetitmangel, schwaches Verdauungssystem (Verstopfung, Blähungen), nachlassende Leberkraft, Neigung zu Allergien

    Speziell auf die Haut bezogene Symptome:
    atrophische (anspruchsvolle) Haut, Hautfalten und grobes Hautbild/zu große Poren
    Wer nun mehrere dieser Symptome an sich feststellen kann, leidet möglicherweise an einem Gelb-Mangel und sollte vielleicht mal versuchen, sich vermehrt mit der Farbe Gelb zu umgeben.


  • Die Farbe Grün

    Anzeichen für einen Grün- Mangel können folgende sein:
    Verlust der inneren Mitte und Lebensfreude, Herzprobleme, Gefühle von Stress, Überforderung, hohe Nervosität, erhöhter Blutdruck, Abgespanntheit mit Übermüdung und Schlafstörungen.

    Speziell auf die Haut bezogene Symptome:
    schlaffe überempfindliche Haut, gerötet und gereizt
    Sollten nun mehrere dieser Symptome auf einen zutreffen, könnte die Ursache möglicherweise auf einen Grün- Mangel zurückzuführen sein. In diesem Fall sollte man vielleicht einmal versuchen sich vermehrt mit der Farbe Grün zu umgeben.


  • Die Farbe Orange

    Orange setzt sich aus Rot und Gelb zusammen, wobei Rot für die Tat und den Willen steht, und Gelb für die Lebensenergie.

    Symptome für einen Orange- Mangel können sein:
    Appetitlosigkeit, Verbitterung, Minderwertigkeitsgefühle, eine geschwächte zwischenmenschliche Beziehung, Hypochondrie, schlechte Laune und Boshaftigkeit.
    Treffen nun mehrere dieser Symptome auf einen zu, kann die Ursache an einem Orange- Mangel liegen und man sollte vielleicht einmal versuchen sich vermehrt mit der Farbe Orange zu umgeben.
    Am besten wirken die Farben wenn man sie durch natürliches Licht auf sich wirken lässt z. B. durch farbiges Glas, farbige Vorhänge, oder durch Fensterfolie.


  • Die Farbe Violett

    Violett setzt sich aus den Farben Rot und Blau zusammen, wobei Rot für den Willen, und Blau für die Verstandeskräfte steht.

    Symptome für einen Violett- Mangel können sein:
    Einsamkeitsgefühle, Langeweile, Hypochondrie, Verlust der Mitte, schlechte Laune, Boshaftigkeit und Schwierigkeiten im geistigen Durchsetzungswillen
    Treffen nun mehrere dieser Symptome auf einen zu, kann die Ursache ein möglicher Violett- Mangel sein. Um die Farbharmonie wieder herzustellen ist es ratsam sich verstärkt mit der Farbe Violett zu umgeben.
    Farben wirken zwar durch natürliches Licht am besten, aber es kann auch auf künstliches Licht zurückgegriffen werden, wie z.B. durch gefärbte Glühbirnen.
    In der Farbtherapie gibt es aber auch noch eine ganze Reihe von anderen Möglichkeiten Farben auf sich wirken zu lassen, wie z.B. durch die Farbe der getragenen Kleidung, oder durch das Malen mit einer bestimmten Farbe, die Farbgestaltung der Wohnräume, ja sogar bin hin zum Essen und Trinken von Lebensmitteln einer bestimmten Farbe.


  • Die Farbe Türkis

    Türkis setzt sich aus den Farben Blau und Grün zusammen, wobei Blau für die Verstandeskräfte und Grün für die Ausgleichsbestrebungen steht.

    Bei einer Unterversorgung von Türkis können folgende Symptome auftreten:
    Nachlassendes Harmoniegefühl, Mutlosigkeit, unehrliches Fühlen und Denken, Lügen, Neid, Stehlen, Feigheit, Angst vor Versagen, Unruhe, Gekränktsein, Vergeltungsstreben, sich eingesperrt oder ausgeliefert fühlen und sich nicht von anderen lösen können.
    Treffen nun mehrere dieser Symptome auf einen zu, leidet man möglicherweise an einem Türkismangel und sollte sich um die Farbharmonie wieder herzustellen, vermehrt mit der Farbe Türkis umgeben.



  • Die Chakrenfarben und die Arbeit damit
    (geschrieben von nanabuc)
    • Bei der Chakrenarbeit wird meistens von unten (Erde) nach oben (Himmel) gearbeitet. Wir beginnen also mit dem Wurzel oder Basischakra, es liegt auf Höhe des Steißbeines und hat die Farbe: Rot.
      Dieses Chakra verwende ich vor allem für die Erdung, auch um Kraft zu tanken die mich erdig macht, ich kann mich mit dem Wurzelchakra verbinden wenn ich müde bin oder wenn es mich friert. Dabei stelle ich mir jeweils die rote Farbe vor... Brauche ich nun viel Erdung, kann ich mich mit roten Kleidern eindecken.


    • Das nächste Chakra ist das Hara oder der Sitz der Seele, zwei Finger breit unter dem Bauchnabel, und hat die Farbe: Gelb.
      Wenn ich nun mit meiner Seelenenergie arbeiten möchte, kann ich das über dieses Chakra machen. Auch sitzten hier viele meiner Erinnerungen, die ich in einer Meditation anschauen kann.


    • Dann kommt das Sonnengeflecht oder Solarplexus mit der Farbe: Orange.
      Hier haben wir nun das Zentrum der Gefühle. Die Wut im Bauch ist Orange, aber auch die Schmetterlinge wenn ich verliebt bin...
      Alles was ich empfinde wird in diesem Chakra gespeichert, mit Orange kann ich es harmonisieren.


    • Das nächte Chakra ist das Herzchakra mit der Farbe: Grün. Grün ist eine sehr starke Heilfarbe. Ein Gedanke dazu: Erst musst du das Grün (Heilung) aus deinem Herzen befreien, bevor das Rosa ( bedingungslose, erwartungsfreie Liebe) leuchen kann.
      Die Arbeit mit dem Herzchakra bringt Heilung auf vielen Ebenen.


    • Dann kommt das Halschakra in der Farbe:Blau. Dieses Chakra steht für Kommunikation, sich mitteilen aber auch hinhören können. Wenn du deine Sprache verändern möchtest, unterstützt dich dabei die Farbe Blau.


    • Nun sind wir auf der Höhe des dritten Auges, es liegt in der Mitte der Stirn, oberhalb des Nasenbeines und hat die Farbe:Violett.
      Mit diesem violetten Licht kann ich nun schauen, erkennen, erfahren. Alle unsere Träume, Meditationen usw. werden uns über das dritte Auge geschenkt. Trainierst du das, kannst du auch "zwichen den Zeilen" lesen.


    • Und als letztes das Scheitel oder Kronenchakra. Es befindet sich ein paar Zentimeter oberhalb der Schädeldecke und hat die Farbe: Weiß bis Tiefmagenta. Über dieses Chakra können wir uns mit dem Himmel verbinden, es ist unser Draht zu den geistigen Kräften.

    Eine sehr schöne Übung ist es nun, sich eine Säule vorzustellen, welche aus der Erde kommt, über das Wurzelchakra Rot in meinen Körper fließt, dann in den jeweiligen Farben alle Chakren durchläuft, und schlussendlich über das Kronenchakra in Weiß oder Tiefmagenta wieder Richtung Himmel sich ausbreitet.
    Mit dieser Übung verbindest du dich mit der Erde und dem Himmel, dazwichen drinnen bist du das Kind der Schöpferkräfte, eingehüllt in die Farbe und die Liebe der Schöpfung.



    Was tun bei Angst!
    (geschrieben von Fedaykin)

    Welche Arten von Angst gibt es und was kann man bei Angst unternehmen?

    Offiziell zeigt etwa jeder zwanzigste Deutsche krankhafte Angstsymptome - die Dunkelziffer ist jedoch um ein vielfaches höher; und sie steigt infolge der von den Medien erzeugten Bedrohungsszenarien rapide an. Fast jeder zweite erleidet massive Einbußen in seiner Leistungsfähigkeit. Oft wird die Ursache der Symptome überhaupt nicht wahrgenommen, Unruhe, Nervosität, Herzrasen, Depression wird als Folge des Stresses akzeptiert - nur liegt die Ursache des Stresses in der ständigen unterschwelligen Bedrohung. Wenn wir das erkennen, ist der erste Schritt zur Befreiung schon gemacht!

    Arten und Symptome der Angst:
    • Die Panikattacke(eine einzelne Episode von intensiver Angst oder Unbehagen, beginnt abrupt, erreicht innerhalb weniger Minuten ein Maximum, dauert mindestens einige Minuten) und hat folgende Symptome:
      • Herzklopfen oder erhöhte Herzfrequenz
      • Schweißausbrüche
      • Zittern
      • Mundtrockenheit
      • Atembeschwerden
      • Beklemmungsgefühl und Unruhe
      • Gefühl von Schwindel, Unsicherheit, Schwäche oder Benommenheit
      • Angst vor Kontrollverlust
      • Angst zu sterben
      • Hitzegefühle oder Kälteschauer
      • Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühle


    • Das Generalisiertes Angstsyndrom versteckt sich hinter einer Vielzahl körperlicher und psychischer Symptome, tritt häufig im Zusammenhang mit einer Depression auf. Die Suche nach einer körperlichen Erkrankung endet in der Regel erfolglos und die Kranken werden oft lediglich mit Beruhigungsmitteln behandelt. Das Generalisiertes Angstsyndrom hat folgende Symptome:
      • unangemessen starke Angst vor banalen Situationen
      • Kontrollverlust und Zwangshandlungen
      • Depressionen
      • unrealistische Befürchtungen über vielfältige Alltagsaspekte
      • starke Sorgen und Befürchtungen
      • stets wiederkehrende Gefühl einer nahenden Katastrophe
      • Nervosität, Zittern und Atemnot
      • Muskelverspannungen, Schwindelgefühlen, Oberbauchbeschwerden


    • Eine Phobie ist eine phobische Angst, die an eine angstmachende Situation oder ähnliches gebunden gebunden ist. Hier ein paar Beispiele für Phobien:
      • Angst vor dem Alleinsein (Monophobie)
      • Angst sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten (Klaustrophobie)
      • Angst auf Straßen und Plätzen (Agoraphobie)
      • Angst vor bestimmten Tieren (z.B. Spinnen-Phobie)
      • Angst vor dem Erröten (Erythrophobie)
      • Angst in Gruppen von Menschen (Soziophobie)
      • Höhenangst (Akrophobie)


    • Zwölf einfache Regeln bei Angst:
      1. Die Angst selbst ist nicht schädlich für die Gesundheit.
      2. Stelle dir keine schreckliche Steigerung vor, denn das verstärkt nur die Angst.
      3. Immer Realist bleiben, die Umgebung beobachten und für sich selbst nüchtern beschreiben. Denn bei rationaler Betrachtung verfliegt der Spuk.
      4. Gib deinem Leben einen Sinn (Hobby, Religion, Verein).
      5. Niemals fliehen, sondern der Angst begegnen, bis sie vorüber ist. Geh der Situation nicht aus dem Weg, sondern stelle dich ihr!
      6. Wenn die Angst wieder von allein nachlässt, beobachte dieses genau und bewerte es positiv.
      7. Nimm dir viel Zeit für die Angstbewältigung.
      8. Suche Situationen, die dir Furcht machen und sei stolz auch auf kleinste Erfolge.
      9. Führe dir vor Augen, wie die Bewertung der Symptome dein Angstgefühl aufrecht erhält und verstärkt.
      10. Freue dich einfach!
      11. Suche die Konfrontation mit der Angstsituation, und du wirst erkennen, dass die befürchteten Konsequenzen ausbleiben.
      12. Einfache homöopathische Beruhigungsmittel wie zum Beispiel Baldrian, Johhaniskraut oder Hopfen können unterstützend wirken.